Bienvenue à Lüchow

Kreisstadt-Gymnasium verabschiedet sich von seinen französischen Gästen aus Céret

rg Lüchow. Kaum etwas wird in Lüchow so eifrig gepflegt wie die Partnerschaft mit dem südfranzösischen Céret. Es gibt einen eigenen Verein, der sich darum kümmert, man besucht sich gegenseitig, und so manche Freundschaft ist in den zurückliegenden 28 Jahren entstanden und hält bis heute.

Und auch die Gymnasien der beiden Kleinstädte sind eng miteinander verbunden, regelmäßig findet ein Schüleraustausch statt. Der dies-jährige endet heute: 17 junge Französinnen und Franzosen reisen via Berlin und Barcelona zurück. Gestern wurden sie im Lesebad des Lüchower Gymnasiums verabschiedet.

Eine knappe Woche hatten sie bei ihren Gastgebern verbracht, gemeinsam mit ihnen Lüchow erkundet, den Unterricht am Gymnasium kennengelernt, waren nach Hamburg und in die Wendlandtherme nach Gartow gefahren. »Es war sehr schön, spannend und interessant hier in Lüchow», dankten einige französische Schülerinnen und Schüler gemeinsam im Namen aller ihren Gastgebern für »die herzliche Gastfreundschaft». Lüchows stellvertretender Bürgermeister Dr. Günther Nemetschek, selbst Lehrer am Gymnasium der Kreisstadt, stellte bei der Abschiedsfeier im Lesebad der Schule die Wichtigkeit des deutsch-französischen Austausches heraus. »Die Europä-ische Union begann mit der deutsch-französischen Versöhnung nach dem Krieg, und die heutige Verbundenheit und Freundschaft ist entscheidend für das Bewältigen der derzeitigen Krise», schlug er den großen Bogen zum Weltgeschehen. Doch die Freundschaft und das gemeinsame Vorgehen, das derzeit Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Sarkozy demonstrieren, sei »undenkbar ohne das Verständnis und die Freundschaft der Menschen beider Länder. Und dafür sind Austausche wie jener zwischen Lü-chow und Céret unerlässlich».

(www.ejz.de)

Musikwoche Hitzacker: Akademien

Die Vorbereitungen nähern sich ihrem Ziel, der Durchführung der 26. Musikwoche Hitzacker vom 17. - 26. Februar 2012.

Weil diese Durchführung möglich geworden ist, können auch in diesem Jahr wieder die Akademien für interessierte Jugendliche stattfinden: für die Bläser am Gymnasium Lüchow, für die Streicher am Fritz-Reuter-Gymnasium in Dannenberg.

 

Nach den Erfolgen während der Musikwochen der vergangenen beiden Jahre soll im Februar  2012 das Unterrichtsangebot weiter ausgebaut werden: Die Trompeten- und Posaunenkurse finden bereits zum vierten Male statt. Wieder unterrichtet Professor Olaf Krumpfer, Soloposaunist, Mitglied verschiedener Kammermusik-Ensembles, Hochschullehrer an der Berliner Musikschule Hanns Eisler und Professor an der Musikhochschule Dresden Carl Maria von Weber. Neu dabei ist Frank Hebenstreit, Trompete, Mitglied der Dresdner Philharmonie und der Virtuosi Saxoniae, der den bisher von Tobias Willner erteilten Trompetenunterricht fortführt.

 

Violine und Violoncello, zum zweiten Mal im Angebot, liegen in den bewährten Händen von Professor Volker Dietzsch von der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber und Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden und der Virtuosi Saxoniae und Friedwart Christian Dittmann, als Solocellist ebenfalls Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden und der Virtuosi Saxoniae.

 

Professor Ludwig Güttler, der Künstlerische Leiter der Musikwoche Hitzacker, stieß nun bei zwei weiteren Professoren auf die Bereitschaft, das Akademie-Geschehen zu erweitern: Professor Dr. Eckart Haupt, Solist und Soloflötist der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Leiter der Dresdner Barocksolisten und Hochschullehrer, wird einen Querflöten-Kursus durchführen. Professor Hans-Detlef Löchner ist Soloklarinettist und ebenfalls Hochschullehrer an der Hochschule Carl-Maria von Weber in Dresden. Er ist bereit, einen Klarinetten-Kurs zu geben.

 

Betrachtet man diese Entwicklung, so ist der Titel der Musikwoche Hitzacker „Losgehen – Voraussetzung für Ankommen“ auch auf die Akademien zu beziehen.

Losgegangen sind die bis jetzt angemeldeten 90 Jugendlichen im Alter von 12 bis 20 Jahren durchaus. Sie sind Schülerinnen und Schüler der Musikschule, haben dort Einzel- oder Gruppenunterricht, sie sind als Bläserklassenschüler mit Holz- und Blechblasinstrumenten in Kontakt gekommen und vertraut, spielen inzwischen z.B. im Querflöten-Ensemble und Sinfonischen Blasorchester oder Bands des Gymnasiums Lüchow sowie im Sinfonieorchester der Musikschule Lüchow-Dannenberg, sind tätig über Lüchow-Dannenbergs Grenzen hinaus.

 

Losgehen heißt aber auch, einen neuen Weg einzuschlagen, einen Ausflug zu machen, um andere Facetten von Unterricht zu erfahren, Weiterbildung zu erleben im Bereich des Ausdrucks, der Technik des Übens und der Erarbeitung von neuer Literatur sowie u.U. einen anderen Blickwinkel auf das eigene Instrument zu gewinnen.

 

Eine Unterstützung bietet in der kommenden Musikwoche die Trompetenwerkstatt, durchgeführt von Professor Ludwig Güttler selbst. In der Musikwoche 2011 war es Wolfram Große, Soloklarinettist der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der bei den  Klarinetten-Schülern der Bläserklassen großen Anklang fand.

 

Da geplant ist, auch während weiterer Musikwochen Akademien stattfinden zu lassen, kann das Weitergehen der Schüler, ihr Fortkommen beobachtet und unterstützt werden. So mag es gelingen,

die Beteiligten ein  Stück Wegs hin zum Ankommen zu leiten und zu begleiten.

 

Renate Gollub, 8. Februar 2012

Artikel aus der EJZ zum Ehemaligenturnier

Ältester Spieler auch ein Sieger

Fußballturnier des Gymnasiums Lüchow für Ehemaligen Schüler.
 

koo Lüchow. Der älteste Teilnehmer war am Donnerstag beim Fußballturnier ehemaliger Schülerinnen und Schüler des Lüchower Gymnasiums auch einer der glücklichsten. Der 76-jährige Jürgen Homann stand im Siegerteam der Familie Günther und nahm aus den Händen von Lehrer und Turnierorganisator Alexander Haase-Mühlner den Siegerpokal entgegen. Im Siebenmeterschießen hatte sich die Familie Günther nach einem 0:0 nach der regulären Spielzeit mit 1:0 nach Siebenmeterschießen den Sieg gesichert.

Homann schoss zwar keinen Siebenmeter, freute sich aber mit dem Team. Der ehemalige Wustrower, der 1955 sein Abitur in Lüchow bestanden hatte, war für das Turnier aus Hannover angereist – im Vorjahr hatte er das wegen der schlechten Wetter- und Straßenverhältnisse noch absagen müssen. Diesmal war er mit dabei, genoss das Turnier der Ex-Schüler und holte mit der Familie Günther, zu der gehört und die von den Bezirksligaspielern Wenzel Benmetschek und Christian Gün-ther unterstützt wurde, den Pott.

Das Wiedersehen mit vielen ehemaligen Mitschülern nicht nur aus dem eigenen Jahrgang stand bei diesem Turnier im Vordergrund. Rund 250 Ex-Gym-nasiasten fanden den Weg in die Jeetzelschulhalle, verfolgten das Turnier und tauschten Erlebnisse aus der Schulzeit und dem Leben danach aus. Ein nun als Winzer auf Mallorca arbeitender Ex-Gymnasiast war beispielsweise ebenso darunter wie Frauen-Nationalspielerin Almuth Schult.

Sehenswert verliefen auch einige Spiele, allen voran das Finale. Im Siebenmeterschießen hatte dann die Mannschaft der Familie Günther mehr zu bieten: Nemetschek wehrte als Torwart einen Siebenmeter ab, Hauke Günther traf. Das Team „Gelb“ mit Spielern des Abitur-Jahrgangs 2009 – darunter einigen Bezirksligaspielern des MTV Dannenberg wie Max Scholz – traf dagegen dann zweimal nur die Latte. Da half es dem Zweitplatzierten nichts, dass ihr Torwart Hendrik Kabelitz heldenhaft einen Siebenmeter hielt.

Impressionen vom Bläserkonzert am 16.12.2011

Schüler des Gymnasiums Lüchow auf Ausbildungfahrt nach Hällefors/Schweden

Im Rahmen des Kooperationsvertrages zwischen dem Gymnasium Lüchow und der SKF waren 2 Schülerinnen und 8 Schüler unter der Begleitung von Thorsten Koslowski und Peter Fricke eine Woche lang im Ausbildungszentrum der Rinman Education AB in Hällefors/Schweden zu Gast. Dank finanzieller Unterstützung der Agentur für Arbeit Uelzen, des Fördervereins des Gymnasiums Lüchow, der Stadt Lüchow, der Firma Gornig, der Firma Zuther und der SKF konnte diese Fahrt stattfinden. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen in der Bearbeitung von Stahl erwerben - das ist eine gute Ergänzung zu dem theoretischen Unterricht im normalen Schulalltag, da hierfür auch keine der notwendigen Maschinen im Unterricht zur Verfügung stehen. Thorsten Koslowski, Peter Fricke und die gesamte Fachgruppe Physik des Gymnasiums Lüchow halten solche praktischen Ergänzungen und Erfahrungen für besonders wichtig.

Von der Werksbesichtigung in Hällefors waren sie sehr beeindruckt, besonders davon, wie sogar aus quaderförmigen Metallträgern Draht gezogen werden kann. Die Lüchower Gruppe besuchte auch das Museum “Formens hus - House of design” in Hällefors. So stand auch DESIGN im Vordergrund des Praktikums unter den Fragestellungen:

Welche Materialeigenschaften sind für Geräte nötig?

Welche Messmethoden verwendet man dafür?

 

Der Bildungsaufenthalt enthielt die Themengebiete:

 Messtechnik

Manuelles Drehen

CNC = Computerized Numeric Control = numerische Maschinensteuerung

Material- und Produktionstechnik

Schweißen

 

So konnten die Schülerinnen und Schüler selbst CNC-Programme erstellen und mit diesen Programmen an der CNC-Maschine Teile nach ihren Vorgaben produzieren. Ihre erstellten „Doppelkerzenständer“, die sowohl Teelichter, als auch Langkerzen aufnehmen können, wurden mit dem selbsterstellten Programm aus Aluminium gedreht und sind sehr gut gelungen. Zusätzlich nahmen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit begeistert an, an manuellen Drehbänken eigene Entwürfe zu realisieren. Sie wurden in den unterschiedlichen Schweißtechniken unterrichtet, und es folgten praktische Übungen.

Auch eine Besichtigung der Firma FRICWELD in Hällefors stand auf dem Programm. Hier konnten alle Teilnehmer im Produktionsprozess miterleben, wie reibgeschweißte Befestigungen hergestellt werden. Dadurch erhalten Kolbenstangen maximalen Bruchwiderstand und die Naht hat dieselbe Stärke wie das Grundmaterial. Zudem konnten die Teilnehmer miterleben, wie auf diese Gewindestangen Gewinde gerollt werden und das Induktionshärten stattfindet.

Die Gruppe war in Lokabrunn in der Nähe von Hällefors untergebracht.

Es konnten zahlreiche praktische Erfahrungen gewonnen werden, und alle hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lüchow zur Ausbildung nach Hällefors fahren können.

 

Die Agentur für Arbeit unterstützt Projekte, die einer frühzeitigen Berufsorientierung dienen und damit einen nahtlosen Übergang von der Schule in das Berufsleben ermöglichen. Der Finanzierungsanteil darf jedoch 50 Prozent nicht übersteigen. Aus diesem Grund ist eine Ko-Finanzierung durch Dritte notwendig.

 

Zu den Bildern, alle aufgenommen von Peter Fricke:

 

1.      Gruppenfoto

2.      Marion Volkmer an der Drehbank

3.      Marion Volkmer mit selbstgeschweißtem Kerzenständer

4.      Marion Volkmer beim Schweißen

5.      Philipp Hartmann an der Drehbank

Vorlesewettbewerb 2011

Ein Jubelschrei ertönte am 9. Dezember im Lesebad des Gymnasiums, als Alina Schmischke aus der Klasse 6b erfuhr, dass sie von der fünfköpfigen Jury zur Schulsiegerin des Gymnasiums Lüchow im Lesewettbewerb der 6.Klassen gekürt worden war.

Ganz gerührt nahm sie die Preise entgegen: Einen Büchergutschein der Schule, überreicht von  Renate Gollub, und einen Lese-Gutschein für die Samtgemeindebücherei, den Gabriele Kratzsch, die Leiterin dieser Bibliothek und Mitglied der Jury, als Preis mitgebracht hatte.

Dem Wettbewerb hatten sich insgesamt sechs Schülerinnen und Schüler aus den beiden 6. Klassen des Gymnasiums gestellt.

Souverän und in großer Ruhe stellten die vier Mädchen und zwei Jungen ihre Bücher vor, nahmen ihre Klassenkameradinnen und -kameraden und die Jury in die Geschehen hinein, die angesiedelt waren in den Bereichen der Phantasie, der Griechischen Geschichte und – natürlich – in der Kriminal-Literatur.

Am Ende war das Ergebnis eindeutig: Alina Schmischke hatte den Siegertitel errungen, dicht gefolgt von Janne Dirksen, auch aus der Bläserklasse 6b, die dafür ebenfalls mit einem Büchergutschein von der Schule und einem Lesegutschein von Frau Kratzsch bedacht wurde.

Ganz leer gingen die anderen Wettbewerbsteilnehmer aber nicht aus: Ein  Weihnachtsmann aus Schokolade diente dazu, sie ebenfalls fröhlich zu stimmen.

 Renate Gollub

Musikworkshop des Gymnasiums in Hitzacker vom 24. - 26. November 2011

Wahrlich ein heißes Wochenende: Die Castoren rollen erneut und in der Jugendherberge Hitzacker treffen 84 Schülerinnen und Schüler auf Journalisten der Berliner taz, die ebenfalls hier ihr Quartier aufgeschlagen haben und die, sofern sie nicht zur Beobachtung und/oder  Berichterstattung an der „Strecke“ weilen, von morgens bis abends mit Musik beschallt werden.

Wie schrieben sie in einem Tagesticker? „Eine neue Art von Protest...“

Da klingen Melodien wie „Kling, Glöckchen, klingelingeling“, Sambamelodien oder „Schuld war nur der Bossa Nova“ des Chores 5/6, geleitet von Monique Wendland.

Anspruchsvolle mehrstimmige Chorwerke tönen aus dem Probenraum des Vokalensembles, für das  Marion Kuenzer verantwortlich zeichnet, ebenso wie für die „Adventsbläser“, die sich jedes Jahr vor dem Advent zusammenfinden, um in den Wochen bis Weihnachten in den Räumen des Gymnasiums Lüchow die Mitschülerinnen und Mitschüler auf die nahende Weihnacht einzustimmen und natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer zu erfreuen.

Über allem erschallt der volle Klang des Sinfonischen Blasorchesters, mit dem Renate Gollub ihren Spaß hat. Auch das wieder erweckte Querflöten-Ensemble des Gymnasiums hat unter dem Dach der Jugendherberge sein Domizil und probt eifrig für den ersten gemeinsamen Auftritt am 3. Dezember in der St. Johanniskirche in Lüchow.

Mit diesen Proben bereiten sich die Querflötistinnen und zwei Querflötisten auch auf die Querflöten-Akademie vor, die im Februar 2012 im Rahmen der Musikwoche Hitzacker von Professor Eckart Haupt aus Dresden am Gymnasium Lüchow durchgeführt wird.

All diese Gruppen haben aber noch einen klangmächtigen Partner, der sich aus einem Seitenflügel der Jugendherberge „zu Wort“ meldet: Hier probt „Maggy Lu“ unter der Aegide von Harald Faescke, über die Mauern des Lüchower Gymnasiums hinaus bekannt als Protagonisten und Preisträger bei „Lüchow rockt“.

Sie sind wirklich nicht zu überhören – direkt über dem Presseraum der taz-Journalisten.

Unermüdlich proben sie alle, immer wieder wird gefeilt, umgestellt, umbesetzt, bis Musizierende und vor allem auch die Leiter zufrieden sind und meinen: „Ja, so kann's gehen.“

Die Ergebnisse dieses Musik-Workshops werden natürlich auch der Öffentlichkeit vorgestellt:

Das „Festliche Bläserkonzert im Advent“ findet am 14. Dezember um 19.30 Uhr statt,

die beiden – programmgleichen – Weihnachtskonzerte des Gymnasiums kann man am 19. oder 20. Dezember, ebenfalls um 19.30 Uhr, erleben.

Alle drei Konzerte finden in der Aula des Gymnasiums Lüchow statt.

Für die beiden Weihnachtskonzerte empfiehlt es sich, sich am 14. und 15. Dezember im Sekretariat des Gymnasiums bei Frau Schmidt kostenlose Platzkarten zu besorgen, ggf. telefonisch (05841 – 97910).

 

Renate Gollub

Die Advendsbläser am 05.12.11 im Altbau

Adventsblasen

An diesen Daten spielen die Bläser:

Dienstag, 29.11.

Montag, 05.12

Montag, 12.12

Donnerstag, 22.12.

Gymnasium Lüchow und BBS Lüchow auf der IdeenExpo in Hannover

Stand des Gymnasiums Lüchow: Jasper Sprockhoff, Jan-Niclas Craasmann, Marion Volkmer, Hanna Schäfgen, Stefan Möller, Thomas Wolgast
Stand des Gymnasiums Lüchow: Jasper Sprockhoff, Jan-Niclas Craasmann, Marion Volkmer, Peter Fricke, Hanna Schäfgen, Stefan Möller, Thomas Wolgast
Stand des Gymnasiums Lüchow: Marion Volkmer, Stefan Möller, Jan-Niclas Craasmann, Hanna Schäfgen, Jasper Sprockhoff, Dr. Bartholomai
JeT Challenge: Hinten : Kai Siebenbrodt, Steffen Kröger. Vorne: Adrian Grimm, Finn Engelmann, Timo Nilles
JeT Challenge: Hinten : Kai Siebenbrodt, Steffen Kröger. Vorne: Adrian Grimm, Finn Engelmann, Timo Nilles
JeT Challenge: Kai Siebenbrodt, Adrian Grimm, Finn Engelmann, Timo Nilles, Steffen Kröger

Noch bis zum kommenden Sonntag findet die IdeenExpo in Hannover statt. Deutschland verfügt zwar über technologische Leistungsfähigkeit auf höchstem Niveau, doch leider herrscht gerade in den innovativen Berufsfeldern im naturwissenschaftlich-technischen Bereich ein akuter Mangel an qualifiziertem Fachpersonal. Fehlender Nachwuchs bedeutet Rückschritt beim Forschungsniveau, Stillstand bei Innovationen und Stagnation im Wirtschaftswachstum. Die IdeenExpo wirkt dem entgegen, denn sie entfacht den Forschergeist bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Besucher können spannende Entdeckungen machen und bekommen die Gelegenheit, Naturwissenschaften und Technik hautnah aus einer anderen Perspektive zu entdecken.

Das Herzstück der IdeenExpo sind Exponate mit Erlebnischarakter. Eines dieser Exponate stammt dabei vom Gymnasium Lüchow – es ist das Projekt „Entwicklung und Bau eines mobilen Farberkennungssystems“. Dieses Projekt, das eine Erweiterung eines Jugend forscht-Projektes aus dem Jahr 2007 ist, hat sich als eines der 20 ausgestellten Projekte aller Schulen Niedersachsens in zwei Vorrunden behaupten können. Ein farbiger Gegenstand wird nacheinander mit rotem, grünem und blauem Licht beleuchtet. Die Anteile des reflektierten Lichts werden quantitativ erfasst und mit Tabellenwerten der RAL-Liste verglichen. RAL ist eine normierte Farbskala mit 4 Ziffern – jeder kennt die 4 RAL-Ziffern auf den Farbdosen, die die Farbe kennzeichnen. Es kann sogar bestimmt werden, inwiefern Mischtöne von diesen RAL-Tönen abweichen. Das kann zum Beispiel ausgenutzt werden, wenn Lacke verbleichen und farbgetreu ausgebessert werden sollen. Das von den Schülern entwickelte Gerät ist sehr hochwertig und zudem sehr preiswert. Der Stand auf der IdeenExpo wird stets von 6 Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Lüchow vertreten. Die Betreuungslehrer sind Peter Fricke, Uwe Steinhäuser und Christoph Ahlswede der Physik-Fachgruppe des Gymnasiums Lüchow.

Zudem nehmen das Gymnasium Lüchow und die BBS Lüchow gemeinsam an dem Wettbewerb JeT (Jugend entdeckt Technik) auf der IdeenExpo teil. Der sogenannte IHK/JeT-Challenge Cup ist ein vom VDI/JeT entwickelter Technologie-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender und berufsbildender Schulen aus Niedersachsen, den die IHK Hannover und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) auf der IdeenExpo ausrichten. Hierfür haben sich acht Gruppen aus ganz Niedersachsen in einer Vorrunde qualifizieren können.

Die Aufgabe besteht darin, ein Tourenwagenmodell im Maßstab 1:8 von Benzinbetrieb auf Elektroantrieb umzubauen und auf der IdeenExpo in unterschiedlichen Disziplinen rund um das Thema "Energieeffizienz" ins Rennen zu schicken. Ziel ist es, die vom Modellsport ausgehende Faszination zu nutzen, um für die Jugend ein aufregendes, spannendes Lernerlebnis zu schaffen. Es wird besonderer Wert auf Eigenentwicklungen gelegt. Ziel ist es, eine Mischung aus Energieeffizienz, Beschleunigung und optimaler Straßenlage zu erreichen. Neben den technischen Herausforderungen müssen die Teams aber auch ein durchgängiges Marketingkonzept entwickeln, um sich und ihre Leistungen und Ergebnisse in der Öffentlichkeit und vor einer Jury präsentieren zu können. Der Wagen sollte sowohl im Windkanal, auf dem Rollenprüfstand als auch auf der Stecke Höchstleistung bringen.

Die Teilnehmer, die unter dem Teamnamen „Die Gymlübbs“ (gebildet aus den Anfängen der Wörter Gymnasium, Lüchow und BBS) starten, sind Finn Engelmann, Adrian Grimm und Timo Nilles des Gymnasium Lüchow, und Kai Siebenbrodt, Steffen Kröger und David Becker der BBS. Die Betreuungslehrer sind Dr. Helga Preisendanz und Peter Fricke des Gymnasiums Lüchow, und Dr. Hergen Scheck und Holger Berlin der BBS Lüchow.

Alle sind sehr begeistert darüber, wie phantastisch die Schüler, die nicht nur aus unterschiedlichen Schulen stammen, sondern auch aus deutlich anderen Altersgruppen, zusammengearbeitet haben. Sie sind sich sicher, dass dieses Projekt auch zu einer Intensivierung der Zusammenarbeit beider Schulen beitragen wird.

Die Siegerehrung findet am kommenden Sonntag statt.



Über einen zusätzlichen Preis freut sich die Klasse 10b des Gymnasiums Lüchow: Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg teilte dem Klassenlehrer Peter Fricke mit, dass seine Klasse zu den Klassen gehört, für die die IHK die Fahrtkosten zur IdeenExpo übernimmt. Die komplette Klasse 10b wird am Mittwoch die Gelegenheit haben, unter Führung auf der IdeenExpo intensiver in die Welt der Wissenschaft eindringen zu können.

Unter den Fotos stehen die Namen der Personen jeweils von links.

Sommerkonzert der Bläser – mit Pauken und Trompeten

Es ist wieder so weit: Die Bläserinnen und Bläser des Gymnasiums Lüchow rüsten sich, in ihrem alljährlichen Sommerkonzert die Musikstücke einem hoffentlich großen Publikum vorzustellen, die sie während des vergangenen Schulhalbjahres und in den Bläserworkshops, die die Musikschule jedes Jahr für jede Bläserklasse in Wittfeitzen durchführt, einstudiert haben. Da gibt es Altbewährtes zu hören, aber auch neue Stücke und für die vorhandenen Möglichkeiten Arrangiertes. Neu ist auch, dass Schülerinnen und Schüler des Dannenberger Fritz-Reuter- Gymnasiums sowie ihre Lehrerin Hedwig Dortelmann-Kruse in diesem Konzert mitwirken werden.

Der Wunsch nach einem gemeinsamen Auftritt entstand in Wittfeitzen, wo die Bläserinnen und Bläser beider Gymnasien seit jeher gemeinsam proben.

Herzlich eingeladen sind diejenigen Schülerinnen und Schüler, die sich für die nächste Bläserklasse angemeldet haben, und auch diejenigen, die vielleicht noch unentschlossen sind. Hier besteht so die Möglichkeit, einmal zu erleben, wie weit man auf seinem Instrument in ein, zwei und mehr Jahren kommen kann.

Das Konzert findet am Mittwoch, d. 29. 06. 2011 um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Lüchow statt. Wie immer ist der Eintritt frei.

Vorschau: Am Montag, d. 4. Juli, und Dienstag, d. 5. Juli, finden die Sommerkonzerte des Gymnasiums statt. Die kostenlosen Eintrittskarten hierzu sind am 29. und 30. Juni im Sekretariat des Gymnasiums jeweils zwischen 9.20 und 10.30 Uhr erhältlich.

Gymnasium Lüchow gewinnt Jugend forscht Schulpreis 2011

von links: Herr Klaus Eikmeier, Herr Dr. Rainer Bartholomai, Herr Peter Fricke, Herr Dr. Sven Baszio

Als Würdigung des herausragenden Engagements bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb ist das Gymnasium Lüchow mit dem Schulpreis von Jugend forscht ausgezeichnet worden. Schüler und Lehrer freuen sich über eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 1.000 Euro, die der gesamten Schule zu Gute kommt. Der von CTS Gruppen- und Studienreisen gestiftete Schulpreis wird bundesweit auf 78 Regionalwettbewerben jeweils einmal verliehen.

Den Schulpreis erhalten Schulen, die bei der aktuellen Runde von Jugend forscht hervorragende Leistungen unter Beweis gestellt haben. So bewerten Wettbewerbsleiter und Jury vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt werden aber auch die besondere Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt. Ein langjähriges Engagement kann ebenso preiswürdig sein wie ein besonders erfolgreicher Neueinstieg einer Schule in den Wettbewerb.

Die Auszeichnung wird 2011 im Rahmen der 46. Runde von Jugend forscht zum zweiten Mal vergeben. Gestiftet wurde der Schulpreis von der CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH aus Lemgo, einem europaweiten Anbieter von Gruppenreisen und Klassenfahrten. „Ziel unseres Engagements ist es, den Nachwuchs im Bereich von Naturwissenschaften, Mathematik und Technik durch unsere Unterstützung von Jugend forscht wirksam zu fördern“, sagt CTS-Geschäftsführer Ingo Dobbert.

„Mit dem Preisgeld können die prämierten Schulen dringend benötigte zusätzliche Materialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht anschaffen und so die eigenständige Projektarbeit von Schülerinnen und Schülern fördern. Angesichts knapper Schuletats stellt dies eine große Hilfe dar“, sagt Dr. Nico P. Kock, Mitglied des Vorstands der Stiftung Jugend forscht e. V.

Die Verleihung des Schulpreises und die Übergabe des Preisgeldes erfolgte auf einer Veranstaltung am 28. Mai 2011 in der Phaeno in Wolfsburg, zu der auch der Schulleiter des Gymnasiums Lüchow, Herr Dr. Rainer Bartholomai, und der Betreungslehrer Jugend forscht am Gymnasium Lüchow, Herr Peter Fricke, eingeladen waren. Der hohe Stellenwert dieser absolut gelungenen Veranstaltung wurde auch in den Ansprachen des Staatssekretärs im Kultusministerium Herrn Dr. Stefan Porwol, der in Vertretung des Kultusministers erschien, des Geschäftsführers Jugend forscht, Herrn Dr. Sven Baszio, und des Geschäftsführers der CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH, Lemgo, Herrn Klaus Eikmeier, deutlich.

Zu dieser zweitägigen Veranstaltung gehörte ein ausführliches Rahmenprogramm, nämlich ein Besuch der Autostadt in Wolfsburg und der Phaeno, die nur aufgrund dieser Siegerehrung sogar bis 23 Uhr geöffnet hatte . Die Betreuung und die Organisation vor Ort waren stets vorbildlich.

Dr. Rainer Bartholomai und Peter Fricke stellen gemeinsam fest: „Wir sind sehr stolz, damit zu den insgesamt 78 ausgezeichneten Schulen ganz Deutschlands zu gehören. Wir werden in den nächsten Tagen das Auszeichungsschild im Eingangsbereich des Gymnasiums Lüchow anbringen.“

Caching Lüchow

 Angeregt durch das sogenannte „Geocaching“ (vgl. www.geocaching.com)  und das Navi-Natur-Projekt (vgl. www.navinatur.de) hat die Klasse 8a eine GPS-geführte Schatzsuche durch Lüchow zusammengestellt, deren Endpunkt ermittelt werden soll.

Letztlich geht das auch ohne GPS-Empfänger, wenn man sich an die entsprechenden 6 Stationen begibt.

 

Wenn man sich an die 6 genannten historischen Stationen begibt, hat man die Möglichkeit, insgesamt 18 Fragen zu beantworten und mit Hilfe dieser Antworten die Koordinaten für den Endpunkt unserer Schatzsuche zu errechnen.

Am besten schaut ihr auf der Seite "Projekte/Lüchow-Caching" mal genauer nach.

Jugend Forscht 2011 - Zeitungsartikel

 

Der Bericht aus der EJZ:

 

Preise für Schule und Schüler

lr Lüchow. Schülerinnen und Schüler von Lüchower Schulen haben sich erfolgreich am 46. Regionalwettbewerb Jugend forscht - Schüler experimentieren beteiligt, der am Freitag in Lüneburg stattfand. Für die Entwicklung einer Steuerung für Katamarane mit Schraubenantrieb wurden Jonas Lehmann, Stefan Möller und Gotlind Bro-mann mit einem 2. Preis ausgezeichnet. Sie besuchen das Gymnasium Lüchow. Einen 3. Platz erzielten Felix Stannek, Birga Schütte (Gymnasium Lüchow) und Vanessa Weber (Berufsbildende . Schulen Lüchow) mit der Entwickung und dem Bau einer Kontrolleinheit für das Fusselsieb einer Waschmaschine.

Über einen Sonderpreis für Umwelttechnik können sich Jonas Lehmann, Stefan Möller und Jan Niclas Craasmann freuen, die den „Stromfreien Zustand unserer PCs im Off-Zustand und servergesteuertes Spiegeln" untersucht haben.

Im Rahmen des Wettbewerbsteils Schüler experimentieren haben Finn Engelmann, Paul Schöning und Adrian Grimm (alle Gymnasium Lüchow) im Bereich Mathematik/Informatik „Schnelle ganzzahlige Multiplikationen von sechsmal sechs bis zehn mal zehn mit den Fingern" untersucht. Sie wurden mit einem 3. Platz ausgezeichnet.

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch das Gymnasium der Kreisstadt wurde bei der Preisübergabe durch Stefan Porwohl, Staatssekretär im Kultusministerium ausgezeichnet: Es erhielt einen Sonderpreis von 1000 Euro.

 

Der Bericht von cts-reisen.de:

 

PRESSEMITTEILUNG

 

 

Gymnasium Lüchow gewinnt Jugend forscht Schulpreis 2011

 

Als Würdigung des herausragenden Engagements bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb ist das Gymnasium Lüchow mit dem Schulpreis von Jugend forscht ausgezeichnet worden. Schüler und Lehrer freuen sich über eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 1.000 Euro, die der gesamten Schule zu Gute kommt. Der von CTS Gruppen- und Studienreisen gestiftete Schulpreis wird bundesweit auf 78 Regionalwettbewerben jeweils einmal verliehen.

 

Den Schulpreis erhalten Schulen, die bei der aktuellen Runde von Jugend forscht hervorragende Leistungen unter Beweis gestellt haben. So bewerten Wettbewerbsleiter und Jury vor allem die Qualität der eingereichten Forschungsprojekte. Beurteilt werden aber auch die besondere Förderkultur von Schulen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Stellenwert, den der Wettbewerb Jugend forscht dort einnimmt. Ein langjähriges Engagement kann ebenso preiswürdig sein wie ein besonders erfolgreicher Neueinstieg einer Schule in den Wettbewerb.

 

Die Auszeichnung wird 2011 im Rahmen der 46. Runde von Jugend forscht zum zweiten Mal vergeben. Gestiftet wurde der Schulpreis von der CTS Gruppen- und Studienreisen GmbH aus Lemgo, einem europaweiten Anbieter von Gruppenreisen und Klassenfahrten. „Ziel unseres Engagements ist es, den Nachwuchs im Bereich von Naturwissenschaften, Mathematik und Technik durch unsere Unterstützung von Jugend forscht wirksam zu fördern“, sagt CTS-Geschäftsführer Ingo Dobbert.

 

„Mit dem Preisgeld können die prämierten Schulen dringend benötigte zusätzliche Materialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht anschaffen und so die eigenständige Projektarbeit von Schülerinnen und Schülern fördern. Angesichts knapper Schuletats stellt dies eine große Hilfe dar“, sagt Dr. Nico P. Kock, Mitglied des Vorstands der Stiftung Jugend forscht e. V.

 

Die Verleihung des Schulpreises und die Übergabe des Preisgeldes erfolgen auf einer gesonderten Veranstaltung am 28. und 29. Mai 2011 in Wolfsburg.

 

Bericht aus dem Hamburger Abendblatt:

Klick mich

 

„Große Oper für kleine Ohren“

Am Donnerstag (17.02.11) wurde die Aula zum Opernsaal. Das „Irmelin Sloman Musik Theater“ führte gemeinsam mit den Schülerinnen des Chores 5/6 sowie dem Vokalensemble „Die Opernprobe“ von Albert Lortzing auf.

Musikwoche Hitzacker 2011 im Gymnasium Lüchow: 3. Bläserakademie

Wie bringt man junge Leute dazu, z.T. trotz nahenden Abiturs oder Facharbeit, ein freies Wochenende in der Schule zu verbringen? Die Musik macht's: Das zeigen die beiden Banner der Musikwoche Hitzacker mit dem Aufdruck „Bläserakademie“, die seit Anfang Februar am Eingang des Gymnasiums Lüchow prangen.

23 Mitglieder der Bläserakademie aus den Gymnasien Lüchow und Dannenberg, der Realschule Lüchow sowie der KGS Clenze halten in den Räumen des Lüchower Gymnasiums mit ihren Lehrern Tobias Willner, Solotrompeter der Sächsischen Staatskapelle Dresden, und Professor Olaf Krumpfer von der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden in der Zeit vom 05. - 07. bzw. 18. - 20. Februar ihre nunmehr dritte Bläserakademie ab, in Vorbereitungsproben auf den jeweiligen Kurs eingestimmt von ihrer Lehrerin und Initiatorin der Bläserakademie Renate Gollub. Die Bläserschülerinnen und -schüler, im täglichen Leben eigentlich eher nicht in Barock- und klassischer Musik oder Romantik zu Hause, befassen sich zweieinhalb Tage, das bedeutet zwanzig volle Stunden lang mit genau dieser Musik.

Steht man lauschend vor der Tür, hört man zunächst nichts.

Aha, weiß der Insider, es wird die Atmung trainiert, denn ohne eine so genannte gute „Stütze“ durch das Zwerchfell geht gar nichts. Für Blechbläser ist aber das Training eines weiteren Teiles, und zwar im Kopfbereich, unumgänglich: der Lippen. Für Untrainierte schwer vorstellbar, dass man allein auf den Lippen Tonleitern „spielen“ oder Glissandi hervorzaubern kann. Und so hört der vor der Tür Lauschende plötzlich ein zartes, melodisches Gesumm.

Als nächster Übungsschritt folgt das Spielen einer Melodie allein auf dem Mundstück. Nach der Schwerarbeit des Lippentrainings wirkt die Benutzung des Mundstücks als Erleichterung – und auch die Lautstärke wächst. Wenn nach entsprechenden Übungen das Mundstück endlich auf das Trompetenrohr gesteckt wird, atmen alle auf: Die anstrengende Vorbereitung ist abgeschlossen, nicht aber das Üben, denn nun folgt das Training von Crescendo und Decrescendo. Dabei wird jeder Schülerin, jedem Schüler individuelle Beratung zuteil, zu jedem Kursteilnehmer sucht Tobias Willner Zugang, alle sollen ein Gefühl für den eigenen Körper, den eigenen Luftweg entwickeln.

Erst nach solcherart erfolgter Vorbereitung geht es an neue Stücke: Doppelchörige Trompetenaufzüge aus dem 18. Jh. für zweimal vier Stimmen und die zehnstimmige Sonate Nr. 51, beides von Anonymus, werden einstudiert und die im September während der 2. Akademie an der Musikhochschule in Dresden erarbeitete Musik wird der Feinarbeit unterzogen.

Auch die an der Posaunenakademie teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erwartet vom 18. - 20. Februar ein ähnliches Programm. Auch Professor Krumpfer berät jeden Teilnehmer individuell, gibt nach Atemtraining und Vorbereitung des Lippenapparates Tipps zu Tonbindungen und ökonomischer Arbeit des Posaunenzuges zur Erhöhung des Spieltempos und der Intonationssicherheit.

Strahlende, schmetternde Trompeten- und schmelzende Posaunenkläne, warm und weich – hören kann man sie am 21. Februar um 20.00 Uhr im VERDO in Hitzacker.

Ebenfalls hören und sehen kann man die Schülerinnen und Schüler der Bläserakademie bereits am 18. Februar um 18.15 Uhr in der Fernsehsendung „Lust auf Norden“ in N3 – die Musikwoche Hitzacker macht's möglich – und Fleiß sowie die Lust am Musizieren.

(Renate Gollub)

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