Newberg: wir kommen an
Als wir auch diese Kontrolle hinter uns gebracht hatten, mussten wir lediglich noch unsere Koffer finden und mit dem Flughafenbus ans Ankunftsterminal fahren, wo wir schon von unseren Gastfamilien erwartet wurden. Alle hatten sich viel Mühe gegeben und Willkommen-Schilder mit den Namen der deutschen Schüler gebastelt. Wir wurden sehr freundlich begrüßt und jeder bekam einen Beutel mit Süßigkeiten, Kugelschreibern, Newberg-Ansteckern, Karten und Gutscheinen. Ich wurde von meiner Gastfamilie herzlich aufgenommen. Ohne zu warten, ging es im Laufschritt zum Auto.
Der erste Tag
Heute war der erste Tag an der Schule hier in Newberg. Ich bin um 5.50 Uhr aufgestanden. Wir mussten uns etwas beeilen, da um 6.50 Uhr meine Freunde vor der Tür standen, um mit uns zur Bushaltestelle zu gehen, weil sie den Weg nicht kannten. Als wir dann da waren, war noch etwas Zeit, bis die erste Stunde anfing. In der ersten Stunde waren wir alle 15 GAPP-Schüler aus Deutschland in der Deutschklasse und haben uns den Unterricht angeschaut.
Nach dieser Stunde war „Advisory“ und anschließend hatten wir ein Treffen in der 2.Stunde, um Informationen zu bekommen und natürlich auch um unsere ersten Erfahrungen vom Wochenende auszutauschen. Danach war ich noch im Chemie- und Englischunterricht. Schulschluss war dann um 2.33 Uhr, und ich bin mit dem Bus nach Hause gefahren. Alles in allem war der erste Tag an der Newberg High School sehr interessant, denn ich konnte mehr verstehen, als ich gedacht hätte.
Abends ist meine Gastfamilie mit mir in einem Restaurant in der Nähe essen gegangen. Das war ein schöner Abend und ich musste viel über Deutschland erzählen. Als wir wieder zurück im Haus waren, war ich sehr müde und bin deswegen gegen 9 Uhr zu Bett gegangen.
Der 2. Schultag begann mit einem Gruppentreffen in der 1. Unterrichtsperiode, welches sowohl mit den deutschen Austauschschülern und deren Lehrern als auch der an der Newberg High School tätigen Deutschlehrerin, die den Austausch von amerikanischer Seite organisiert, stattfand.
Nach dem Advisory-Treffen fand in der 2. Unterrichtsperiode dann der Kunstunterricht statt. Dabei begleitete ich meinen Austauschschüler gern. Der Kunstlehrer gefiel mir persönlich sehr gut. Er war mir sehr sympathisch, weil es sich bei ihm um einen dynamischen Lehrer handelt, der ein enges Verhältnis mit seinen Schülern hat und jederzeit auf Fragen der Schüler eingeht. Nebenbei lief Musik, welche hervorragend zum Unterricht passte.
In der 3. Unterrichtsperiode nahm ich am Chemieunterricht teil. Dieser Unterricht gefiel mir ebenfalls sehr gut, da er sowohl theoretische als auch praktische Elemente besaß.
In der 4. und letzten Unterrichtsperiode nahm ich dann am Fach „Decision in Dollars“ teil. Dabei handelt es sich um ein Fach mit wirtschaftlichem Schwerpunkt.
Sport ...
Wir saßen im Schulgang und genossen unser Mittagessen. Danach war ich noch eine Stunde im Deutschunterricht. Nach der Schule habe ich beim Fußballtraining mitgemacht. Ich stellte fest, dass man den amerikanischen Fußball nicht mit deutschen Fußball vergleichen kann. Nach dem Training wurden wir abgeholt. Zum Abendbrot gab es zwei verschiedene Pizzen.
Nachdem ich mit meinem Austauschschüler mit dem Bus nach Hause gefahren war, spielten wir den ganzen Nachmittag über Basketball, ehe wir abends mit der ganzen Familie zu der von der Schule organisierten Welcome-Party fuhren.
Dort waren alle Austauschschüler mit ihren Gastfamilien versammelt. Es wurden Reden gehalten, sowohl von den Deutschen als auch von den Amerikanern, es gab ein Buffet mit typisch amerikanischen Spezialitäten und wir lachten in der Gruppe viel.