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Dänemarkaustausch 4. bis 8. März 2012

- EJZ-Bericht vom 04.04.2012
Aufgrund einer langjährigen Freundschaft mit dem Hasseris-Gymnasium in Aalborg im Norden von Dänemark findet auch in diesem Jahr wieder ein Austausch mit unserem Gymnasium statt. Bei dem viertägigen Austausch können die dänischen SchülerInnen die deutsche Kultur und Sprache sowie unseren Alltag und das Leben in den deutschen Familien kennenlernen. Bei dem Gegenbesuch, der im Herbst geplant ist, können dann wir das Leben in Dänemark erfahren.
Tag 1
Nach der Ankunft und einem wilden Durcheinander, in dem wir letztendlich doch unsere AustauschpartnerInnen gefunden haben, ließen wir den Abend in den Familien gemütlich ausklingen.
Tag 2
Am Vormittag konnten die Däninnen und Dänen unseren Schulalltag miterleben, wurden von unserem Direktor Herrn Dr. Bartholomai herzlich begrüßt und lernten Lüchow in einem Stadtrundgang mit Frau Cordes kennen. Nach der Mittagspause fand dann das internationale Volleyballtunier statt, bei dem wir versucht haben, den Wanderpokal zurückzugewinnen. Bei der Masse an männlichen Gegenspielern konnten wir uns aber leider nicht durchsetzen.
Der Abend stand wieder zur freien Verfügung in den Familien.
Tag 3
Der Ausflugstag stand ganz im Zeichen der Kultur der Hansestadt Lüneburg. Wir starteten mit einer interessanten Führung durch das Salzmuseum mit anschließender Stadtführung, wobei die wichtigsten historischen Punkte gezeigt wurden. Nach dem Kulturprogramm hatten wir Zeit, die Innenstadt und ihre Geschäfte auf eigene Faust zu erkunden. Den Nachmittag verbrachten wir dann im SaLü, wo wir uns von der Stadtführung erholen konnten.
Den Abend haben die Familien selbst gestaltet.
Tag 4
Den vorletzten Tag haben wir wieder in der Schule verbracht. Zuerst haben wir mit unseren AustauschpartnerInnen am Unterricht teilgenommen, später am Vormittag arbeiteten wir Workshops zu verschiedenen Themen, wo unter anderem auch dieser Artikel entstand.
Andere Themen waren: „Die perfekte Schule“, „Abendgestaltung“ und „Deutsche und dänische Lieder und Geschichten“.
Nach einer Landkreisrundfahrt am Nachmittag fand am Abend die Abschiedsparty statt, bei der der Spaßfaktor sehr hoch war und während der wir die Fotos der Woche ansehen konnten.
Tag 5
Am Morgen mussten unsere Gäste leider schon wieder abreisen, aber wir werden sie im Herbst wieder sehen.
Im Endeffekt haben wir alle neue Freundschaften geknüpft. Die Däninnen und Dänen waren glücklich über die neuen Eindrücke und das leckere Lüchower Eis.
Rückbesuch: Fahrt nach Aalborg im Oktober 2012
Austauschprogramm Gymnasium Lüchow - Gymnasium Hasseris
Bereits seit langer Zeit besteht ein reger Austausch mit dem Gymnasium Hasseris aus Aalborg/ Dänemark, den die Fachschaft Deutsch betreut. Jährlich besuchen uns die echten Großstädter aus Aarlborg in unserem ländlichen Lüchow, staunen und wundern sich vielleicht auch, genießen aber stets die überaus freundliche Aufnahme in den Gastfamilien und freuen sich auf "ihre" Deutschen, die sie dann in Dänemark verwöhnen.
Nicht nur die netten Gastgeber sind eine Reise nach Aalborg wert, sondern auch das Gymnasium selbst, denn hier wird schon praktiziert, was wir uns für unsere Schüler und unseren Schulbetrieb wünschen: offener Unterricht, selbstständiges Lernen mit Nutzung moderner Technik und Zeit und Raum für gutes Arbeiten. Ablauf des Austausches: Jedes Jahr im Herbst besuchen wir die Dänen für vier Tage in Aalborg. Die Schüler wohnen bei ihren Gastgebern, werden von diesen versorgt und betreut. Innerhalb der vier Tage lernen unsere Schüler durch Hospitation das dänische Schulsystem und den Alltag an einem dänischen Gymnasium kennen. Darüber hinaus unternehmen wir mit den dänischen Gastgebern Ausflüge zu bedeutenden Museen und Orten. In einem dänisch - deutschen Projekt erkunden die Schüler Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Im Frühjahr erfolgt der Gegenbesuch der Dänen. All jene, die in Dänemark waren, nehmen dann in der Regel ihre Gastgeber auf und führen sie in das Leben im Wendland ein. Ähnlich wie in Dänemark lernen unsere Gäste unsere Schulsystem kennen und können mit unseren Schülern über die Vor- und Nachteile diskutieren. Natürlich steht für die Dänen noch ein weiterer Aspekt im Vordergrund: Sie können und sollen so viel Deutsch sprechen wie möglich!!! Sie alle sind Teilnehmer von Deutschkursen und können nun oft zum ersten Mal ihre Deutschkenntnisse ausprobieren und erweitern. Am Abend vor der Abreise findet traditionell ein Abschiedsessen in der Schule statt, zu dem auch unsere Gasteltern eingeladen sind, welche stets einen großen Anteil zum Gelingen der Party und des Austausches beitragen. Nächster Termin: Besuch der Dänen im Oktober 2010 Pe, 26.05.09
Abschlußabend
Zum Ende unserer aufregenden und schönen Fahrt nach Dänemark gab es eine gemütliche Feier mit Essen und Spielen in der Schule unserer Austauschpartner.
Der Abschiedsschmerz wurde durch eine Reihe lustiger Spiele und musikalischer Darbietungen in dänisch-deutscher Zusammenarbeit geschmälert.
Auch das Essen war ein Erlebnis. Es gab interessante Fleisch-Pizza-Kuchen und ein köstliches Dessert aus 100% Schokolade.
Eine Überraschung war ebenfalls, dass es nur ein "Freibier" für jeden Schüler gab, da es in Dänemark selbstverständlich ist, dass Schüler auf Festen und Partys in der Schule Alkohol konsumieren dürfen. Allerdings wurden nur vier Bier gekauft (und nicht ausgetrunken ).
Für Spaß und Unterhaltung wurde durch vorbereitete Spiele wie "Herzblatt" oder "Obstsalat" gesorgt. Bei "Herzblatt" wurden, dänisch-deutsch gemischt, besonders kompatible Partner aus Kategorien wie Rockstars, Barbie, Spiderman und so weiter gesucht.
In einer kleinen Präsentation wurden der Ausflug nach Skagen und die Ergebnisse der Stadtralley vorgestellt.
Außerdem wurde den dänischen Gastgebern der Pokal für das Hockeyturnier überreicht, bei dem die deutschen Gäste haushoch verloren hatten.
Sehr schön anzuhören waren die von der dänisch-deutschen Musikgruppe vorbereiteten Lieder.
Es war ein angenehmer Abend und ein passender Abschluss für diese schöne Reise.
Eindrücke von Dänemark
In den 4 1/2 Tagen in Dänemark haben wir viel über die dänische Kultur und das dänische Familienleben erfahren.
Aalborg haben wir nicht nur während des Orientierungslaufes im Zentrum kennengelernt, sondern auch die Außenbezirke, wo die Familien wohnen. Dabei ist uns die vielfältige Architektur und die stilvolle Einrichtung der Häuser aufgefallen.
Zudem haben wir bemerkt, dass das Wetter im Gegensatz zu Deutschland kühl und auch sehr windig ist.
Gemeinsam mit unseren Austauschschülern und Austauschschülerinnen haben wir viel unternommen und dabei festgestellt, dass die Dänen sehr unternehmungslustig und großzügig sind.
Duch die familiäre Atmosphäre haben wir uns schnell wohl gefühlt und sind herzlich aufgenommen worden. In den dänischen Familien gibt es jeden Abend eine gemeinsame Mahlzeit, wo die Familienmitglieder von dem vergangenen Tag erzählen. Wir haben bemerkt, dass die Dänen gerne, viel und gesund essen, außerdem können sie auch gut kochen.
Für die Menschen in Dänemark sind gutes Aussehen, gesunde Ernährung und Sportbeschäftigungen wichtige Lebensbestandteile.
Uns ist in dieser Zeit aufgefallen, dass die Jugendlichen meist gut gestylt und schlank sind, dieses ist auf die ausgiebige und sportliche Freizeitbeschäftigung zurückzuführen. Ihre restliche Freizeit nutzen viele um Geld zu verdienen, am Laptop zu sitzen oder um Partys zu feiern, wobei sie meist viel Alkohol trinken. Das Selbstbewusstsein ist bei den Dänen sehr ausgeprägt und jeder kann seinen Kleidungsstil ausleben.
FAZIT:
Deutschland und Dänemark unterscheiden sich nur in wenigen Punkten.
Dänemark ist ein wirklich schönes Land mit vielen netten Menschen.
Unsere Freizeit in Dänemark
In ihrer Freizeit haben die deutschen Schüler unterschiedliche Aktivitäten unternommen. Als erstes lässt sich sagen, dass wohl jeder mindestens einmal die Stadt Aalborg gesehen hat. Hier unternahm man Dinge wie shoppen, Eis essen, Kino (natürlich auf Englisch), sowie auch gemeinsames Essen in einem Café. Für Unterhaltung am Abend sorgten Bowling oder auch Lasergame. Dieses ist ein Spiel, das Ähnlichkeit mit Paintball hat, nur dass man sich in einem dunklen Raum befindet und sich mit Laserpistolen „abschießt“. Eine andere Möglichkeit wiederum war es, dass man es sich in dem Haus der Gastfamilie gemütlich machte.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass die deutschen Schüler auf verschiedene Art und Weise sehr viel Spaß hatten.
Hospitationen im Untericht
Unterschiede zwischen Deutschland und Dänemark
Bei unseren Hospitationen des dänischen Unterrichts haben wir eine Menge Unterschiede bemerkt, z.B. klingelt es nicht zum Stundenanfang und auch nicht zu den Pausen, also müssen die Schüler selber auf die Zeit achten, das könnte der Grund sein, warum viele Schüler zu spät kommen. Doch im Gegensatz zu unseren Lehrern beschwert sich hier kaum jemand darüber, sondern es wird einfach nur eingetragen und der Unterricht geht weiter.
Am Hasseris-Gymnasium besitzt jeder Schüler einen Laptop, mit dem auch viel gearbeitet wird, so zeigen z.B. Geschichtslehrer über den Beamer, die es hier in jedem Klassenraum gibt, Karten oder Fotos und schicken Dokumente, mit denen im Unterricht gearbeitet werden soll, über WLAN an die Schüler. Auch bei den Hausaufgaben spielt der Computer eine wichtige Rolle, da man über die sehr gut aufgebaute Homepage seine Hausaufgaben per E-Mail an die Lehrer schickt und man in seinem Lehrplan auch sehen kann, was man aufhat.
Das Lehrer-Schüler-Verhältnis ist auch ein anderes als in Deutschland, so werden die dänischen Lehrer z.B. mit dem Vornamen angesprochen und geduzt und alle gehen generell netter und lockerer miteinander um.
Orientierungslauf in Aalborg
An unserem ersten Tag in Aalborg lernten wir einen Teil der Stadt kennen. Unsere dänischen Austauschschüler organsierten einen Orientierungslauf. Dabei gab es 5 verschiedene Stationen zu bewältigen, in denen unsere Kenntnisse über die Stadt und über Dänemark gefragt waren. Eine dieser Stationen war Jens Bangs Stenhus. Wir bekamen einen Text über dieses Gebäude, welcher uns über dessen Geschichte informierte. Jens Bang war der reichste Mann der Stadt und er errichtete das Haus im Jahre 1624. Typisches Merkmal dieses Gebäudes sind die, für die damalige Zeit sehr ungewöhnlichen, 5 Stockwerke. Es gab auch noch eine weitere Aufgabe an dieser Station, bei der wir uns verschiedene Gegenstände merken mussten. Dank der verschiedenen Stationen haben wir einen guten Eindruck von Aalborg bekommen können. Trotz des schlechten Wetters hatten wir sehr viel Spaß!
Sportturnier
Am ersten Tag des Austausches, also am Montag, haben die deutschen Schüler gegen die Dänen Hockey gespielt. Da die Dänen beim Turnier in Deutschland verloren hatten, wurden die Regeln und der Spielplan zu Gunsten der Dänen aufgestellt, d.h., dass es nur drei Spiele gab und nicht jeder gegen jeden spielte Somit haben die Deutschen (leider, leider) verloren. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, selber zu spielen oder das Turnier mit anzusehen, wobei einige Schüler mit ihrer besonderen Spielweise aufgefallen sind.
Tagesausflug nach Skagen
Nach zwei Stunden anstrengender Busfahrt hatten wir es endlich geschafft, wir waren an unserem ersten Ziel des Tages angekommen: die Wanderdüne. Eine kleine Wüste, mitten in dem flachen, grasbewachsenen Dänemark, und überall nur noch Sand, vor allem in den Schuhen, die wir erst einmal entleeren mussten, bevor es weiter ging.
Zehn Minuten später erreichten wir unser nächstes Ziel: „die halb im Sand versunkene Kirche“. Anscheinend eine große Sehenswürdigkeit und so wurden natürlich sofort sämtliche Kameras gezückt, um auch jede Ecke und jeden Winkel festgehalten zu haben.
Doch dann kam der Höhepunkt unseres Ausflugs: die Nordspitze Dänemarks. Das ist die Stelle, wo das Land endet und sich zwei Meere (Nordsee und Ostsee) treffen. Leider trafen sich auch noch viele andere Leute dort, so dass es etwas touristisch zuging. Dennoch war es ein Erlebnis, wenn auch ein etwas kaltes, mit den Füßen in Nord- und Ostsee gleichzeitig zu stehen!
Nach einem interessanten Besuch im Skagener Kunstmuseum und einer kleinen Wartepause wegen zweier verschwundener Mitreisender fuhren wir erschöpft von der guten Meeresluft und dem vielen Gehen wieder zurück zu unseren Gastschülern. Und die Wanderdüne lebte noch Tage später in unseren Klamotten.
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